Ein eigener Gemüsegarten ist voll im Trend. Wenn Sie auch einen Gemüsegarten anlegen wollen, finden Sie hier hilfreiche Tipps und Tricks. In einfachen Schritten kommen Sie schnell zu Ihrem perfekten Gemüsegarten.

Wie das geht und wie schnell das eigene Lieblingsgemüse ernten können, lernen Sie in diesem Artikel. Das macht den Start als Gärtner zum Kinderspiel auch wenn es an eigener Erfahrung bisher mangelt.

Gemüsegarten anlegen

Anleitung für das Anlegen eines Gemüsegartens

  1. Wählen Sie einen geeigneten Standort für Ihren Gemüsegarten – er sollte sonnig und gut entwässert sein. Ausreichend Sonne beeinflusst das Wachstum, das Aroma und fördert gesunde Inhaltsstoffe des Gemüses. Einige Stunden Schatten am Tag sind nicht tragisch. Aber bedenken Sie, dass Gemüse bei möglichst viel Sonne am besten gedeiht.

    Hat das Gemüsebeet eine überwiegend schattige Lage, sollten Sie beim Anbau auf Gemüse wie Spinat , Kohl, Möhren, Brokkoli , Lauch, Erbsen und Zwiebeln anpflanzen, die mit Schatten gut klar kommen jedoch auch ein gewisses Maß an Sonne benötigen und nicht nur Schatten.
  2. Bereiten Sie den Boden gründlich vor, indem Sie Unkraut entfernen, Unkrautbekämpfungsmittel verwenden und den Gartenboden lockern.
  3. Bestimmen Sie, welche Sorten von Gemüse Sie anbauen möchten, und planen Sie den Gemüseanbau entsprechend.
  4. Verwenden Sie qualitativ hochwertige Saatgut oder Setzlinge.
  5. Setzen Sie Ihre Gemüsepflanzen in regelmäßigen Abständen aus, um genug Platz für Wachstum und Luftzirkulation zu haben.
  6. Halten Sie den Beetboden feucht, aber nicht übermäßig nass, und gießen Sie die Gemüsepflanzen regelmäßig, besonders während trockener Perioden.
  7. Fügen Sie regelmäßig organisches Material wie Kompost oder Mulch hinzu, um den Gartenboden zu verbessern und Unkrautwuchs zu reduzieren.
  8. Sie können verschiedene Arten von Gemüse zusammen anpflanzen, um Pestizideinsatz zu reduzieren und Insektenpopulationen anzuziehen.
  9. Verwenden Sie natürliche Pestizide nur dann wenn es absolut nötig ist, um Schädlinge und Krankheiten zu bekämpfen.
  10. Ernten Sie regelmäßig, um eine kontinuierliche Ernte zu gewährleisten und Nutzpflanzen dazu zu ermutigen, weiter zu produzieren.
  11. Verwenden Sie Kletterpflanzen, um Platz zu sparen und die Ernte zu maximieren.
  12. Verwenden Sie Mulch, um den Bodenfeuchtigkeit zu speichern und Unkraut zu reduzieren.
  13. Verwenden Sie natürliche Düngemittel für die Fläche, um Nutzpflanzen zu unterstützen und die Bodenqualität zu verbessern.
  14. Setzen Sie Fallobst und Küchenabfälle in einen Komposthaufen, um organisches Material für den Nutzgarten zu produzieren.
  15. Machen Sie sich mit den Bedürfnissen der verschiedenen Gemüsearten vertraut, um sicherzustellen, dass sie richtig gepflegt werden und optimal gedeihen.

Häufige Fragen rund um den Gemüsegarten

Gemüsegarten – was passt zusammen?

Es gibt viele Möglichkeiten, verschiedene Gemüsesorten zusammenzupflanzen, um Pestizideinsatz zu reduzieren und die Ernte zu maximieren. Einige Beispiele für erfolgreiche Gemüsekombinationen für Selbstversorger mit einem Nutzgarten sind:

  1. Tomaten und Gurken: Tomaten produzieren ätherische Öle, die Insekten abschrecken, während Gurken von Blattläusen angezogen werden. Setzen Sie die beiden zusammen, um die Blattläuse von den Tomaten fernzuhalten.
  2. Karotten und Zwiebeln: Karotten sind ein beliebtes Futter für Karottenfliegen, aber Zwiebeln produzieren ätherische Öle, die die Insekten abschrecken. Setzen Sie Karotten und Zwiebeln zusammen, um die Karottenfliegen fernzuhalten.
  3. Paprika und Zwiebeln: Paprika werden oft von Weißen Fliegen befallen, aber Zwiebeln produzieren ätherische Öle, die die Insekten abschrecken. Setzen Sie Paprika und Zwiebeln zusammen, um die Weißen Fliegen fernzuhalten.
  4. Bohnen und Kartoffeln: Bohnen sind eine sogenannte „Begleitpflanze“, die Stickstoff aus der Luft aufnimmt und in den Gartenboden einbringt. Kartoffeln profitieren davon und gedeihen besser in Böden mit viel Stickstoff.
  5. Salat und Gurken: Salat ist eine schnell wachsende Pflanze, die oft früher geerntet werden kann als andere Gemüse. Wenn sie geerntet wird, bevor sie voll ausgewachsen ist, kann dies den Platz für später wachsende Nutzpflanzen wie Gurken schaffen.
  6. Radieschen und Rettich: Rettiche und Radieschen sind schnell wachsende Gemüsearten und können in den gleichen Beeten gepflanzt werden. Wenn die Rettiche geerntet werden, können die Radieschen weiter wachsen und gedeihen.
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Ideen für einen Gemüsegarten

Es gibt viele Möglichkeiten, einen Gemüsegarten anzulegen. Die Wahl hängt von den persönlichen Vorlieben, dem eigenen Geschmack, den Platzverhältnissen und den geografischen Bedingungen ab.

Hier sind einige Ideen für den Anbau von Gemüse:

  1. Ein traditioneller Garten: Ein großes Beet mit verschiedenen Gemüsearten, die in Reihen angebaut werden. Dieser Typ von Garten eignet sich am besten für größere Bereiche und ist einfach zu pflegen.
  2. Ein kleiner Stadtgarten: Ein kleiner Garten auf einem Balkon oder einer Terrasse. Hier können Sie Kübelpflanzen oder Hängekörbe oder einen Hanging Basket verwenden, um Platz zu sparen.
  3. Ein Square-Foot-Garten: Ein Garten, der in Quadrate von einem Quadratfuß unterteilt ist. Jedes Quadrat ist für eine bestimmte Pflanze oder eine Gruppe von Nutzpflanzen vorgesehen. Diese Art von Garten ist ideal für kleinere Bereiche und ermöglicht es, viele verschiedene Gemüsesorten anzubauen.
  4. Ein vertikaler Garten: Ein Garten, der auf einer Wand oder einem Zaun angelegt wird. Hierbei kann man Kletterpflanzen wie Tomaten oder Gurken verwenden.
  5. Ein Garten in Taschenform: Diese Art von Garten besteht aus mehreren Taschen, die an der Wand oder einem Zaun befestigt sind. Jede Tasche enthält eine andere Pflanze oder eine Gruppe von Nutzpflanzen.
  6. Ein Garten im Container: Container sind nützlich, um Gemüse anzubauen, insbesondere wenn der Boden nicht geeignet ist oder wenn der Garten auf einer Terrasse oder einem Balkon angelegt wird.
  7. Ein Garten auf Rädern: Ein Garten, der auf Rädern befestigt werden kann, so dass er je nach Sonneneinstrahlung oder Wetterbedingungen verschoben werden kann.

Welches Gemüse anbauen als Anfänger?

Für Anfänger empfehlen sich einige leicht zu kultivierende Gemüsearten, die schnell wachsen und wenig Pflege benötigen.

  1. Salat ist eine einfache und schnell wachsende Pflanze, die in vielen Bodenarten wächst.
  2. Radieschen sind schnell wachsend und einfach zu ziehen. Sie können diese sowohl im Frühling als auch im Herbst anbauen.
  3. Karotten sind eine weitere einfache Wahl für Anfänger. Sie benötigen jedoch einen sandigen Boden und eine ausreichende Drainage.
  4. Zwiebeln sind einfach zu ziehen und benötigen nur wenig Pflege.
  5. Erbsen sind eine weitere einfache Wahl für Anfänger. Sie können diese sowohl im Frühling als auch im Herbst anbauen.
  6. Paprika und Tomaten sind einfach anzubauen und benötigen nur wenig Pflege, jedoch sollte man sie vorziehen und später im Garten anbauen.

Beachten Sie die Anforderungen des Klimas in Ihrer Region und achten darauf, dass Sie die Gemüsepflanzen zur richtigen Jahreszeit anpflanzen.

Was hilft gegen Schnecken im Gemüsegarten?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um Schnecken im Gemüsegarten zu bekämpfen:

  1. Barrieren: Um Schnecken aus dem Gemüsegarten fernzuhalten, können Barrieren wie Kupferband oder Sand auf den Beeten aufgebracht werden. Diese Barrieren stellen eine physische Barriere dar, die Schnecken davon abhält, das Beet zu betreten. Ein Geheimtipp als Barriere sind Kronkorken, die auf dem Kopf ausgelegt werden, denn Schnecken wollen nicht über die scharfen Kanten kriechen.
  2. Natürliche Feinde: Einige natürliche Feinde von Schnecken sind Vögel, Eidechsen, Igel und Maulwürfe. Man kann diese Tiere durch Futterstellen oder Nistkästen anlocken, um die Schneckenpopulation zu reduzieren.
  3. Kaffeesatz ist ein bewährtes Hausmittel gegen Schnecken. Man kann den Kaffeesatz um die Gemüsepflanzen herum auf dem Boden verteilen. Der Kaffeesatz sorgt dafür, dass die Schnecken nicht mehr riechen können und sich so nicht mehr zu den Gemüsepflanzen hinbewegen.
  4. Nematoden sind winzige Würmer, die Schnecken befallen und töten. Sie können in Form von Granulat oder als Suspension auf die Bodenfläche aufgetragen werden.
  5. Handentsorgung: Eine andere Möglichkeit ist die Handentsorgung. Dabei geht man in den Garten und sucht nach Schnecken und entsorgt sie von Hand.

Aber: Keine dieser Methoden ist zu 100% effektiv. Manchmal ist eine Kombination von Methoden nötig ist, um die Schneckenpopulation im Garten unter Kontrolle zu halten.

Wie bereitet man den Boden für die Gemüsebeete vor?

Um den Boden für Gemüsebeete vorzubereiten, befolgen Sie einfach diese Schritte.

  1. Bodenanalyse: Um sicherzustellen, dass der Boden die richtigen Nährstoffe und den richtigen pH-Wert hat, sollten Sie eine Bodenprobe ins Labor schicken, um diese analysieren zu lassen, denn das Bodenleben lässt sich von außen nur schwer beurteilen.
  2. Unkraut entfernen: Entfernen Sie alle Unkräuter, Gras und Steine aus dem Bereich, in dem Sie Ihr Gemüsebeet anlegen möchten.
  3. Boden umgraben: Graben Sie den Boden mindestens 30 cm tief um, um die Erde in den Gemüsebeeten zu lockern und Unkräuter- und Graswurzeln zu entfernen. Wenn am Standort des Gemüsegartens vorher Rasen war, gilt als guter Richtwert, den Boden spatentief umzugraben, nachdem der Rasen weggemacht worden ist.
  4. Boden verbessern: Fügen Sie Kompost, Hornspäne oder andere organischer Dünger hinzu, um den Boden zu verbessern.
  5. Boden glätten: Glätten Sie den Boden mit einer Harke oder einem Rechen, um ihn für das Pflanzen vorzubereiten.
  6. Rotation: Wechseln Sie die Pflanzenarten jedes Jahr und variieren Sie die Gemüsepflanzen, die in dem Bett wachsen, um die Nährstoffe im Boden aufzufüllen

Sie müssen den Boden regelmäßig pflegen und organisch düngen, um sicherzustellen, dass er optimal für das Wachstum von Gemüse geeignet ist.

Eine gute Bodenstruktur und ein ausgewogener pH-Wert sind entscheidend für eine erfolgreiche Ernte. Die Aussaat von Gründüngung über das ganze Gartenjahr hinweg ist förderlich für den Gartenboden.

Die Pflanzzeit beginnt im Frühjahr. Bis dahin lassen Sie Regenwürmer und andere Bodenorganismen für sich arbeiten“. Diese sorgen dafür, den Boden mit Humus anzureichern. Und sie sorgen auch dafür, die im Erdreich vorhandenen Nährstoffe für Pflanzen verfügbar zu machen.

Wie kann künstlicher Stickstoffdünger im Gemüsegarten ersetzt werden?

Sie haben verschiedene Optionen, um künstlichen Stickstoffdünger im Gemüsegarten zu ersetzen. Eine Möglichkeit besteht darin, organischen Dünger wie Kompost oder Hornspäne zu verwenden, um dem Boden natürlichen Stickstoff zuzuführen.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, Gemüsepflanzen zu wählen, die effektiv Stickstoff aus der Luft fixieren, wie zum Beispiel Leguminosen wie Erbsen und Bohnen. Auch die Nutzung von Mulch und Gründüngung kann dazu beitragen, den Boden mit Stickstoff zu versorgen.

Wenn Sie regelmäßig Bodenproben nehmen und den pH-Wert sowie die Nährstoffe des Bodens überwachen, stellen Sie sicher, dass der Boden optimal für das Wachstum von Gemüse geeignet ist.

Wie funktioniert das Aussähen und das Pflanzen im Gemüsegarten?

Das Aussähen und Pflanzen im Gemüsegarten unterscheidet sich je nach Pflanzenart.

  1. Aussähen: Einige Gemüsearten wie Salat, Kresse, Radieschen oder Karotten sollten Sie direkt in den Boden aussäen. Hierfür bereiten Sie den Boden vor und legen die Samen in einer Reihe oder in einem Beet aus. Anschließend bedecken Sie die Saat leicht mit Erde und halten alles feucht.
  2. Pflanzen: Andere Gemüsearten wie Tomaten, Paprika, Aubergine, Zucchini und Gurken sollten Sie als Setzlinge pflanzen. Hierfür werden die Gemüsepflanzen in Töpfe oder Anzuchtschalen vorgezogen und anschließend ins Beet gepflanzt. Hierbei ist es wichtig, dass Sie die Jungpflanzen tief genug einsetzen und den Boden um die Pflanze herum festdrücken.

Die Pflanzen müssen den richtigen Abstand zueinander haben, um ausreichend Platz zum Wachsen zu haben. Einige Arten benötigen mehr Platz als andere.

Achten Sie darauf, die Pflanzen regelmäßig zu gießen und zu düngen, um sicherzustellen, dass sie die richtigen Nährstoffe erhalten und gesund wachsen können.

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Ein Mini-Gemüsebeet auf dem Balkon anlegen – was muss ich beachten?

Wenn Sie ein Mini-Gemüsebeet auf Ihrem Balkon anlegen möchten, sollten Sie ein paar Tipps beachten:

  1. Standorte: Wählen Sie einen sonnigen und windgeschützten Standort für Ihr Beet. Einige Gemüsesorten benötigen mindestens 6 Stunden Sonnenlicht pro Tag, um gut zu gedeihen.
  2. Bodenqualität: Verwenden Sie qualitativ hochwertigen Boden oder Pflanzerde, um Ihrem Beet eine gute Grundlage zu geben.
  3. Drainage: Stellen Sie sicher, dass Ihr Beet ausreichend Drainage hat, um überschüssiges Wasser abfließen zu lassen.
  4. Töpfe oder Kästen: Verwenden Sie Töpfe oder Kästen, die groß genug sind, um Ihre Pflanzen ausreichend Platz zum Wachsen zu bieten.
  5. Wasserversorgung: Stellen Sie sicher, dass Ihre Setzlinge ausreichend Wasser erhalten, denn Wasser und Nährstoffe sind lebenswichtig. Berücksichtigen Sie dabei das Klima und die Witterungsbedingungen.
  6. Pflanzenauswahl: Wählen Sie Arten, die für den Anbau in Töpfen oder Kästen geeignet sind und für das Klima in Ihrer Region. Zum Beispiel sind Salat, Radieschen, Rote Bete, Zwiebeln, Paprika und Tomaten eine gute Wahl.
  7. Dünger: Verwenden Sie regelmäßig organischen Dünger, um die notwendigen Nährstoffe zu geben.
  8. Pflege: Geben Sie Ihren Pflanzen regelmäßig Pflege, indem Sie Unkraut entfernen, die Pflanzen stützen und sie gegebenenfalls vor Schädlingen oder Krankheiten schützen.

Was tun gegen Ameisen im Gemüsegarten?

Es gibt einige Möglichkeiten, um Ameisen im Gemüsegarten zu bekämpfen:

  1. Umranden Sie Ihre Gemüsebeete mit Pflanzenarten, die Ameisen abschrecken, wie beispielsweise Zwiebeln, Knoblauch, Pfefferminze, Zitrusfrüchte und Lavendel.
  2. Streuen Sie Kaffeepulver oder Kaffeesatz um das Gemüse, da Ameisen das Aroma nicht mögen.
  3. Streuen Sie Gesteinsmehl um Ihre Beete im Gemüsegarten, da es die Feuchtigkeit aufsaugt und somit den Ameisen den Zugang erschwert.
  4. Mischen Sie Naturöle wie Teebaumöl, Neemöl oder Pfefferminzöl mit Wasser und sprühen Sie die Lösung auf den Boden, um Ameisen abzuschrecken.
  5. Setzen Sie Nützlinge wie Marienkäfer, Schlupfwespen oder Laufkäfer ein, die sich von Ameisen ernähren. So erzeugen Sie eine biologische Kontrolle der Ameisenpopulation.
  6. Errichten Sie eine Barriere aus Kalk, Zement, Sand oder Petroleum um Ihre Pflanzen, um die Ameisen daran zu hindern, in das Beet zu gelangen.
  7. Stellen Sie sicher, dass Sie keine Nahrungsquellen für Ameisen bereitstellen, indem Sie zum Beispiel Essensreste, süße Getränke oder Kompost von Ameisen fernhalten.

Bedenken Sie jedoch, dass Ameisen ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems sind und dass sie in der Regel keinen Schaden an dem Gemüse verursachen.

Eine Kombination aus verschiedenen Methoden kann am besten sein, um die Population von Ameisen im Zaum zu halten.

Pflanzplan für Gemüsebeet – das müssen Sie beachten

Auch für die Beete ist die richtige Vorbereitung das halbe Leben. Ein Pflanzplan für ein Gemüsebeet ist sorgfältig zu planen, um sicherzustellen, dass die Pflanzen ausreichend Platz haben, um optimal zu gedeihen, und dass sie sich gegenseitig nicht beeinträchtigen. Die Fruchtfolge ist gleichfalls zu beachten.

Hier sind einige wichtige Punkte und Tipps für die Erstellung eines Pflanzplans für Ihr Gemüsebeet:

  1. Wählen Sie die richtige Größe: Messen Sie die Größe Ihres Beetes und berechnen Sie, wie viel Gemüse Sie unterbringen können. Bedenken Sie, dass einige Pflanzen mehr Platz in der Beetfläche benötigen als andere. Planen Sie Platz für die Wege ein, denn Sie wollen die Beete ja bequem erreichen und dafür sind Wege notwendig.
  2. Berücksichtigen Sie die Wachstumsbedingungen der verschiedenen Gemüsesorten, wie Sonnenlicht, Bodenbedingungen und Feuchtigkeit, um sicherzustellen, dass sie in Ihrem Beet gedeihen können.
  3. Erstellen Sie Ihren Anbauplan so, dass Pflanzen mit unterschiedlichen Wachstumszeiten nicht gleichzeitig gepflanzt werden. Zum Beispiel, sollten Sie keine schnellwachsenden Pflanzen wie Radieschen mit langsam wachsenden Pflanzen wie Zucchini pflanzen.
  4. Nutzen Sie die Nachbarschaft: Pflanzen Sie Pflanzen zusammen, die sich gegenseitig unterstützen können. Eine gute Mischkultur ist die halbe Miete zum Erfolg. Zum Beispiel können Bohnen Stickstoff aus der Luft aufnehmen und dadurch die Bodenqualität verbessern, wodurch andere Pflanzen profitieren. Berücksichtigen Sie das bei der Planung und der späteren Umsetzung der Beete.
  5. Berücksichtigen Sie die Erntezeit: Regeln Sie Ihren Anbauplan so, dass Sie die Erntezeiten der verschiedenen Pflanzen ausnutzen können, indem Sie beispielsweise früh und spät wachsende Pflanzen.
  6. Berücksichtigen Sie Ihre Vorlieben: Bedenken Sie Ihre Vorlieben für bestimmte Arten von Gemüse und erstellen Sie Ihren Pflanzplan entsprechend.
  7. Berücksichtigen Sie die Pflanzen, die Sie in Töpfen kultivieren können: Wenn Sie nicht genug Platz im Beet haben, können Sie Pflanzen in Töpfen kultivieren, die Sie auf dem Balkon oder der Terrasse aufstellen können.

Was tun gegen Mäuse im Gemüsegarten?

Wenn Sie einen Gemüsegarten anlegen, müssen Sie immer damit rechnen, dass irgendwann Mäuse Ihren Gemüsegarten aufsuchen. Es gibt mehrere Möglichkeiten, Mäuse im Gemüsegarten zu bekämpfen.

  1. Mechanische Schutzvorrichtungen verwenden: Sie können Mäuse aus Ihrem Gemüsegarten fernhalten, indem Sie Schutzvorrichtungen wie Mäusefallen* oder -käfige verwenden.
  2. Abdeckungen verwenden: Bedecken Sie Ihre Pflanzen mit Netzen oder Abdeckungen, um Mäuse davon abzuhalten, an die Pflanzen heranzukommen.
  3. Häufiges Jäten: Mäuse suchen nach Nahrung und Unterschlupf, also halten Sie Ihren Gartenbereich sauber und entfernen Sie Unkraut und Laub, um ihre Lebensgrundlage zu entziehen.
  4. Natürliche Feinde: Fördern Sie natürliche Feinde der Mäuse wie Eulen, Füchse und Igel, die Mäuse als Nahrungsquelle nutzen.
  5. Pflanzen, die Mäuse abschrecken: Pflanzen Sie bestimmte Pflanzen, die Mäuse abschrecken, wie zum Beispiel Pfefferminze, Knoblauch, Zwiebeln und Bohnenkraut.
  6. Führungen und Abflussrohre: Überprüfen Sie Ihre Gartenabflüsse und verwenden Sie Führungen, um Mäuse davon abzuhalten, in Ihren Garten zu gelangen.
  7. Chemische Mittel: Verwenden Sie in letzter Instanz chemische Mittel wie Ratten- und Mäusegifte, wenn andere Methoden nicht funktionieren. Bedenken Sie jedoch, dass diese Mittel gefährlich sein können und dass sie auch andere Tiere betreffen können.

Was hilft gegen Katzen im Gemüsegarten?

Streunende Katzen aus der Nachbarschaft können ärgerlich sein, besonders wenn sie den Gemüsegarten durchforsten.

Hier einige Tipps, um Katzen aus dem Gemüsegarten fernzuhalten.

  1. Abdeckungen verwenden: Bedecken Sie Ihre Pflanzen mit Netzen oder Abdeckungen, um Katzen davon abzuhalten, an die Pflanzen heranzukommen.
  2. Setzen Sie bestimmte Pflanzen, die Katzen abschrecken, wie zum Beispiel Pfefferminze, Knoblauch, Zwiebeln und Bohnenkraut.
  3. Verwenden Sie lautstarke Abwehrmaßnahmen wie piepsende Ultraschall-Repeller oder automatische Wasserpistolen, um die Katzen zu verscheuchen.
  4. Verwenden Sie Duftstoffe, die Katzen abschrecken, wie zum Beispiel Zitronen- oder Pfefferminzöl.
  5. Legen Sie Mäusefallen auf, um Katzen davon abzuhalten, in die Beete zu kommen, da sie auf der Suche nach Beute sind.
  6. Katzenschreck-Geräte: Es gibt spezielle Katzenschreck-Geräte, die auf Bewegungen reagieren und Licht- oder Tonalarme auslösen, um Katzen zu verscheuchen.
  7. Gartenarchitektur: Ändere die Architektur deines Gartens indem Sie beispielsweise eine Hecke oder einen Zaun um die Beete legen, um den Katzen den Zugang zu erschweren.                   

    Verletzen Sie bitte die Katzen nicht und bevorzugen sanfte Methoden. Lesen Sie dazu auch den Artikel: Katzen aus dem Garten vertreiben.

Gemüsepflanzen machen auch Gartenarbeit

So schön Ihr Traum vom eigenen Nutzgarten ist, dürfen Sie nie vergessen, dass Gemüsegärten genau wie alle anderen Themen im heimischen Garten mit Arbeit verbunden sind, bevor er Freude und reiche Ernte macht. Als Gärtner denken Sie das ganze Jahr an den alten Spruch: Ohne Arbeit früh und spät wird im Garten nichts geraten. Der Neid sieht nur das Blumenbeet, aber nicht den Spaten.

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